Home Seminare Bildungsprogramm 26.-28.02.2010 Anti-Bias Werkstatt
26.-28.02.2010 Anti-Bias Werkstatt PDF Drucken E-Mail

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Das englische Wort "bias" bedeutet Voreingenommenheit, Schieflage oder Vorurteil. Der Anti-Bias-Ansatz zielt darauf, für Diskriminierungsmechanismen zu sensibilisieren und eine durch Einseitigkeit und Voreingenommenheit entstandene gesellschaftliche Schieflage ins Gleichgewicht zu bringen. Der Ansatz wurde Anfang der 1980er Jahre in den USA konzipiert. Insbesondere in Südafrika wurde er mit dem Ende der Apartheid weiterentwickelt und in dieser Form gegen Ende der 1990er Jahre auch in Europa zunehmend bekannt. Der Anti-Bias-Ansatz fördert die Sensibilisierung für die individuelle genauso wie für die strukturelle Ebene von Diskriminierung. Er ist weniger als festgelegter Methodenkanon zu verstehen, sondern vielmehr als eine innere Haltung, die in einem lebenslangen Prozess fortentwickelt wird. Sie ist durch das Bestreben gekennzeichnet, Dominanz- und Diskriminierungsmechanismen auf zwischenmenschlicher, institutioneller und kultureller/gesellschaftlicher Ebene zu analysieren und ihnen entgegenzutreten. In Anti-Bias-Seminaren wird versucht, den Teilnehmenden eine Auseinandersetzung sowohl mit den eigenen als auch mit den Diskriminierungserfahrungen anderer zu ermöglichen und die eigene Verstrickung in institutionalisierte Ideologien und die daraus erwachsenden Diskriminierungsmechanismen zu erkennen, um gegen sie angehen zu können.

Anmeldeschluss ist der 06. Februar. Anmeldungen sind verbindlich und können per Post, per Fax oder per Email vorgenommen werden.

Das Seminar ist für Gewerkschaftsmitglieder kostenfrei.

Die komplette Ausschreibung und Anmeldung findest du hier.