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DGB-Jugend startet Kampagne gegen Aushöhlung des Jugendarbeitsschutzes PDF Drucken E-Mail

Mit Empörung hat die DGB-Jugend Berlin-Brandenburg auf die jüngst bekannt gewordenen Pläne aus dem Bundesarbeitsministerium und einigen Bundesländern reagiert, die an einer Novellierung des Jugendarbeitsschutzgesetzes arbeiten. Die Bundesregierung hatte im Juli eingeräumt, eine entsprechende Gesetzesinitiative vorzubereiten.  Die DGB-Jugend nimmt die Pläne nicht tatenlos hin und startet eine Kampagne gegen die Regierungspläne. 

Wir wollen eine gesellschaftliche Debatte über die Wichtigkeit und Aktualität des Jugendarbeitsschutzgesetzes beginnen. Arbeitnehmer unter 24 Jahren sind zu 50 % häufiger von Arbeitsunfällen betroffen als andere Arbeitnehmer. Wer in dieser Situation an einer faktischen Zertrümmerung des Jugendarbeitsschutzes arbeitet, spielt bewusst mit der Gesundheit und der Zukunft von Jugendlichen.

Die DGB-Jugend bietet auf ihrer Kampagnenseite Möglichkeit zur Unterzeichnung einer Resolution gegen die Pläne, mit der sie öffentlich an die Politik herantreten wird.
Während ihrer Berufsschultour im Herbst wird die DGB-Jugend mehrere Zehntausend Jugendliche in 8 Bundesländern auch über die Bedeutung des Jugendarbeitsschutzgesetzes informieren und nach ihrer Meinung zu den Regierungsplänen fragen. Wir verlangen von der Regierung Klarheit über die Zukunft dieses Gesetzes.

Mit unserem Widerstand ist zu rechnen!

Ab sofort ist das Kampagnenportal http://www.haende-weg.dgb.de/ online, auf dem fortwährend Informationen zur Kampagne und Dokumente zur Novellierung des Jugendarbeitsschutzgesetzes eingestellt werden.